„Hallo, ich bin…“ Lerne deine Zielgruppe kennen

„Hallo, ich bin…“ Lerne deine Zielgruppe kennen

Die Zielgruppenanalyse ist eines der wichtigsten „Tools“ für deinen Blog-Erfolg. So definierst du deine Zielgruppe und erstellst die optimale Persona.

 

„SO BEKOMMST DU MEHR BESUCHER AUF DEINEN BLOG.“

Woran denkst du, wenn du diesen Satz liest?

Die meisten Blogger bzw. Websitebetreiber denken als erstes an Suchmaschinen und Social Media. Nicht all zu verwunderlich in unserer heutigen Zeit. Denn für die Sichtbarkeit sind die Sozialen Medien einfach perfekt geeignet. Und wer eine Frage oder ein Problem hat, bedient online meistens zuerst die Suchmaschinen.

Ich sage dir, es gibt noch ein Tool, an das du noch vorher denken solltest: Die Zielgruppenanalyse & -Definition!

 

Zielgruppenanalyse – Definiere zuerst deine Zielgruppe

Die Zielgruppenanalyse ist eines der wichtigsten Werkzeuge, derer du dich bedienen kannst. Und solltest. Sie ist die grundlage einer jeden erfolgreichen Seite. Warum? Ganz einfach: Wenn du deine Zielgruppe kennst, lieferst du automatisch Content, der sich quasi von allein verbreitet. Wie ein Perpetuum Mobile. Du musst ihn nur anschubsen, und er läuft und läuft und läuft…

Also: Bevor du irgendwas Anderes machst, definiere zuerst deine Zielgruppe! Und baue dann deinen Blog auf ein solides Fundament.

 

Mit der Zielgruppenanalyse zum Blog-Erfolg

Die Analyse und Definition deiner Zielgruppe hilft dir, Content mit Mehrwert zu erstellen und effizient zu wachsen. Denn nur mit einer klar definierten Zielgruppe kannst du genau die Probleme deiner Leser lösen. Das gilt für den Blog, deinen Onlineshop, deine Website, und deine Social Media Kanäle. Alle diese Platformen können eine eigene Zielgruppe haben, die sich von den anderen unterscheidet. Wenn du sie kennst, kannst du auf allen Platformen die richtigen Inhalte liefern. Und das sorgt dafür, dass

  • deine Leser gerne wieder kommen und
  • die Leser deinen gerne teilen, was wiederum deinen Traffic steigert.

 

Kennst du deine Zielgruppe?

Hand auf’s Herz: Kennst du deine Zielgruppe?

– „Weiblich, deutschsprachig, 25-55 Jahre alt.“

So oder so ähnlich sieht oft die Antwort auf diese Frage aus. Das Problem dabei ist nur:

Gehen wir von Deutschland aus, ist das ca. 50% der gesamten weiblichen Bevölkerung. Das heißt, überspitzt gesagt, wenn du nicht gerade Sensation des Jahrhunderts bewirbst, ist die Wahrscheinlichkeit, dass du mit deinem Thema 50% der weiblichen Bevölkerung Deutschlands begeisterst, sehr gering. Das wiederum heißt, dass deine gerade „definierte“ Zielgruppe dir rein gar nichts für deinen Blog-Erfolgt bringt.

Wie also sieht deine Zielgruppe aus?

 

Personas als Zielgruppendefinition

Wir wissen also jetzt das Geschlecht und das ungefähre Alter. Das ist ein Anfang, Aber kannst du auch sagen, welche Voraussetzungen deine Zielgruppe mitbringt? Ist sie technisch veranlagt oder kann sie gerade so ihren PC bedienen? Steht sie oft in der Werkstatt oder fragt sie sich bei „Gießharz“, wie sie ein Gebirge verflüssigen soll? Ist sie Mutter/Vater von 3 Kindern oder muss sie nach Feierabend nur für sich selbt kochen? Liebt sie Weihnachten oder fliegt sie im Winter an den Strand, um dem Festessen mit der Familie zu entfliehen? Hat sie zwei linke Hände und möchte trotzdem gerne und viel basteln? Gibt sie frustriert auf, wenn etwas nicht klappt, oder probiert sie neue Wege aus? Was macht sie in ihrer Freizeit?

Es klingt übertrieben, ich weiß, aber du wirst sehen, dass diese Informationen unheimlich nützlich sind, um deiner Zielgruppe genau den Content zu liefern, den sie sehen will. Vernachlässige diesen Punkt also nicht.

Um all diese Eigenschaften in eine verwertbare Form zu gießen, die dich deinem Ziel „Content mit Mehrwert“ näher bringt, kannst du dich eines einfachen Tools bedienen: Einer Persona.

Eine Persona ist eine fiktive Person, die den typischen Anwender deiner Zielgruppe repräsentiert. Sie hat wichtige Eigenschaften deiner Zielgruppe und hilft dir bei der Entscheidung, welche Themen und Schwierigkeitsgrade für deinen Blog besonders gut funktionieren. Du könntest sie also locker als Botschafter für deine Marke engagieren.

Personas werden häufig im Bereich Design und Usability eingesetzt, um Produkte von vornherein so zu planen, dass sie dem zukünftigen Anwender auch wirklich helfen. Das kannst und solltest du für dich nutzen.

 

Persona erstellen

Da du also nun weißt, welche Informationen für deine Zielgruppe wichtig sind, kannst du dich an die Arbeit machen, eine Persona dafür zu erstellen. Das klingt erst einmal wie „Ja gut, dann tipp all das von da oben in eine Tabelle ein“, ist es aber nicht. Du musst jede Menge Informationen sammeln und dich in deine Zielgruppe hineinversetzen. Also nimm dir Zeit zum Recherchieren.

Für deine Persona kannst du zum Beispiel folgende Informationen zusammentragen:

  • Alter – Such dir aus der recherchierten Altergruppe ein realistisches Alter aus.
  • Geschlecht
  • Wohnort/Sprache – Beachte: Es kann je nach Thema relevant sein, ob deine Persona in der Stadt oder auf dem Land wohnt. Wenn sie erstmal 1h zum nächsten Baumarkt fahren muss, um dann festzustellen, dass die Materialien dort nicht zu haben sind, sind häufige Werkstatt-Basteleien vielleicht nicht das Richtige.
  • Bildung & Beruf – Wie viel Ahnung hat sie von deinem Thema? Welche Voraussetzungen, die sie beruflich braucht, überschneiden sich mit deinen Themen?
  • Familienstand/Kinder – Wie viel Zeit hat sie? Interessiert sie sich für Kinderthemen?
  • Freizeit/Hobbys – Welche Fertigkeiten und Interessen überschneiden sich mit deinen Themen?
  • IT-/Social-Media-/…-Kenntnisse – Wie musst du deine Seite designen, dein Wording wählen und die Bedienbarkeit deiner Seite planen, damit sie dich versteht und deine Seite schnell und frustfrei bedienen kann?
  • Fertigkeiten – Handarbeit, Basteln, Kochen, Bauen, Singen, Tanzen, …, ? Was überschneidet mit deinem Thema oder was bringt die nötigen Fähigkeiten mit sich?
  • Stressresistenz/Belastbarkeit – Ist sie schnell gestresst oder probiert sie geduldig solange, bis etwas klappt? Was macht sie, wenn sie gestresst ist?
  • Charaktereigenschaften – Neugierig, quirlig, kochfaul, „verrückt“, …? Das kannst du in deinem Design, Wording, Branding und deiner Themenfindung berücksichtigen, damit deine Persona sich bei dir gut aufgehoben fühlt.

Und damit die Persona auch abgerundet ist, gib ihr doch einfach einen Namen und einen Avatar und erstelle einen Steckbrief. Du wirst sehen, das macht sie viel greifbarer. Um einen passenden Namen für meine Persona zu finden, bemühe ich übrigens die Suchmaschine. Ich lege dazu zuerst das Alter meiner Persona fest und suche nach dem beliebtesten Frauen-/Männer-Namen aus dem Geburtsjahr. Damit liege ich zeitlich und statistisch gar nicht schlecht 😉

Damit du gleich loslegen kannst, habe ich dir eine Persona-Vorlage erstellt, die du nur noch mit den Daten deiner Zielgruppe befüllen musst. Du kannst sie im Shop kaufen oder hier kostenlos herunterladen.

 

Mögliche Zielgruppe analysieren

Um all diese Daten zusammentragen zu können, musst du recherchieren. Doch wo? Und wie? Ich zeige dir, wo du ansetzen kannst…

 

Wenn du deinen bestehenden Blog optimieren willst…

Fangen wir mit dem einfacheren Fall an: Wenn du bereits einen Blog hast und ihn optimieren möchtest, kannst du dich einiger Daten aus deinem eigenen Blog bedienen, um deine Zielgruppe zu analysieren. Zum Beispiel:

  • Blogstatistiken – Welche sind die beliebtesten Beiträge? Gibt es Schnittstellen zwischen ihnen? Oder ein übergeordnetes Thema? Beachte, dass nicht nur die Seitenaufrufe ein Indiz sind, denke weiter, nutze weitere Zahlen aus deiner Statistiken, um Rückschlüsse auf deine Zielgruppe zu ziehen.
  • Pinterest-Statistiken – Welche Pins werden am häufigsten repinnt, welche am häufigsten geklickt? Folgen diese Pins einem bestimmten Schema oder lassen einem übergeordneten Thema zuordnen?
  • Resonanz der Leser – Kommentare, Lob, Kritik, Nachfragen, Begeisterungslevel, … Alles Daten, die du nutzen kannst.
  • Resonanz der Leser bei der Konkurrenz – Schaue auch bei deiner Konkurrenz, welche Ideen die Leser deiner Konkurrenz am besten annehmen.
  • Pinterest-Suche – Nutze die smarte Pinterest-Suche, um zu schauen, welche Themen aktuellbeliebt sind. Dazu musst du nur einen Begriff in die Suche einzugeben, der zu deinen Themen passt. Die Vorschläge darunter zeigen dir, wonach die Nutzer am meisten suchen. Schaue dir auch die Ergebnisse einmal an. Ist ein Muster erkennbar?
  • Google-Suche – s. Pinterest-Suche
  • Forensuche – Foren können eine Goldgrube sein, wenn es darum geht, Personas zu erstellen. Vorausgesetzt, du nutzt ein für dein Thema repräsentatives Forum dafür. Anhand der erstellten Themen, Fragen und Kommentare kannst du herauslesen, welche Probleme deine Zielgruppe hat und wo sie häufig an ihre Grenzen stößt.
  • Lesen, lesen, lesen – Behalte die themenrelevanten Trends im Auge, schaue, welche Neuigkeiten es gibt und wie das Publikum darauf reagiert.
  • Umfragen – Wenn du eine aktive Community hast, kannst du auch einfach deine Leser bzw. Follower fragen, was sie gern sehen möchten, womit sie oft Probleme haben usw.

Schaue dich regelmäßig um und sieh, ob deine Inhalte (immer noch) zu deiner Zielgruppe passen. So stellst du sicher, dass du deiner Zielgruppe immer die richtigen Inhalte lieferst.

 

Wenn du ein Thema, aber noch keinen Blog hast…

Du möchtest dein Blog-Business starten, hast bereits ein Thema, aber der Blog steht noch nicht? Da du in diesem Fall keine Statistiken nutzen kannst, um deine Zielgruppe zu analysieren, musst du mit einer Marktanalyse beginnen und deinen Fokus auf die Leser deiner Konkurrenz legen. Auch hier kannst du die Pinterest-Suche, die Google-Suche, Foren-Einträge, Trendreports und die Reaktionen bei der Konkurrenz für dich nutzen, um deine Persona zu erstellen. Vielleicht hast du ja auch einen großen Bekanntenkreis, der zu deinen Themen passt. Frage doch einfach mal deine Freunde, mit welchen Problemen sie häufig konfrontiert werden.

Wichtig ist, dass du die gesammelten Daten statistisch und nicht nach Gefühl zusammenfasst. Welche Gruppe hat den größten Anteil in deinen erfassten Daten? Hier findest du deine Zielgruppe.

 

Mit Zielgruppendefinition zum Erfolg

Jetzt, wo deine Persona steht, kann es losgehen! Du kannst anfangen, deine Inhalte perfekt auf deine Zielgruppe zuzuschneidern. Überlege dir dazu, welches Problem deine Persona haben könnte. Welches Thema interessiert sie? Wofür brennt sie? Welche Anlässe werden wann relevant für sie?

Und dann überlege dir, wie du ihr helfen kannst. Was kann sie nachmachen? Was würde ihr Problem lösen? Und schreib los.

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